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Die Geschichte - der Hintergrund |
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Wir
Patricia Dähler-Kraus (Restaurant Klingenzellerhof) und
Esther Schaefer-Meier (Gasthof Adler Mammern)
führen beide lebhafte Gastronomie-Betriebe mit viel Gesellschaften und Aperitifs.
Als im 2005 die neue Promillegrenze für Autofahrer in Kraft gesetzt wurde, haben wir sofort gemerkt, dass die Gäste weniger Aperitifs nehmen oder wenn sie einen nahmen, keine Flasche Wein mehr bestellten.
Es war langweilig, an Hochzeiten nur Orangensaft, Mineralwasser und Weisswein auszuschenken – und das in Mostindien!
Auf dem Getränkemarkt gabs nichts passendes, entweder aus exotischen Früchten oder mit EU-Trauben. |
Patricia Dähler führt mit Ihrem Mann zusammen einen Doppelbetrieb, also zur Gastronomie auch noch einen Landwirtschaftsbetrieb mit 150 Hochstamm-Apfelbäumen.
Bald war für sie klar, dass das neue Getränk Äpfel enthalten soll. Als Emil Meier, alt Gemeindeammann von Mammern Trauben im Überfluss anzubieten hatte, war für Patricia bald klar, Trauben und Äpfel – das passt wunderbar! Sie „pröbelte“ hinter dem Buffet, fragte Esther an, ob sie dabei wäre. Sie machte ohne zu zögern mit und brachte bald auch den passenden Namen für das neue Produkt: Truube & Öpfel = Tröpfel |
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Aber dann kam das Hauptproblem:
WER macht uns den Tröpfel? Alle Grossproduzenten haben abgewunken. Entweder war ihnen die Produktionsmenge zu klein oder aber das Risiko zu gross, zweierlei Früchte ohne Alkohol zusammen zu verarbeiten. Glücklicherweise erfuhren wir an einem Stammtischgespräch, dass Lampert in Steckborn eine alte Champagnerabfüllanlage im Keller stehen hat. Auf unsere Anfrage hin war Othmar Lampert auch sogleich bereit, mit uns dieses Produkt
zu entwickeln und für uns herzustellen. |
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Die Nachfrage bestimmt
bekanntlich das Angebot:
Im Herbst 2005 starteten wir mit bescheidenen
900 Flaschen Tröpfel. Das erklärte Ziel: diese
900 Flaschen in einem Jahr verkauft
zu haben! Ausverkauft waren wir aber nach nur
drei Monaten. Ganz offensichtlich waren nicht
nur wir angetan von dieser neuen Kreation. Dann
hiess es erstmal: warten bis die Trauben und Äpfel
wieder reif sind. Nach einigem hin und her haben
wir uns entschieden im Herbst 2006 die Produktion
auf 6800 Flaschen zu steigern.
Erneut mit der Hoffnung, in einem Jahr alles verkauft
zu haben. Doch wieder war das Tröpfellager früher
ausgeschossen als erwartet. Anfang Sommer 2007
mussten wir den Direktverkauf stoppen. Wieder
hiess es abwägen, um wieviele Flaschen sollen
wir steigern? Im Herbst 2007 produzierten wir
demzufolge 16'500 Flaschen Tröpfel
- ein grosses Risiko mit dabei. Aber wieder reichte
der Vorrat nicht für volle 12 Monate, wir waren
vor dem Herbst ausverkauft. Mit der Ernte 2008
hatten wir das erste Mal genug produziert um durchs
ganze Jahr hindurch zu kommen. - Und - Es gab
erstmals neben dem fruchtigblumigen Tröpfel demi-sec
den etwas weniger süssen Tröpfel brut.
Pünktlich zum 5-Jahre-Tröpfel Jubiläum im September
2010 schlossen wir sodann die Lücke zwischen dem
Brut und dem Demi-sec - mit dem Sec in Rosé. Truube+Öpfel+Aronia
= Tröpfel sec/rosé
Die Powerbeere Aronia, übrigens aus der ersten
Bodensee-Ernte, ist für die wunderbare Farbe verantwortlich.
Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Aronia
melanocarpa ist eine kleine Beere mit starkem
Inhalt. Sie enthält viel Farb- und Gerbstoffe
und ist geschmacklich herb. Diese Eigenschaften
verhelfen dem Tröpfel sec zur perfekten Rosé-Farbe
und zum angenehm fruchtig-trockenen Geschmack.
Tröpfel ist eine echte Alternative zu alkoholhaltigen
Schaumweinen und eine Erfolgsgeschichte obendrein.
Truube & Öpfel =
Tröpfel
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